4.3 - Auf Messers Schneide.. Part 2

- KOU -

 

    Ich hasse mich.


    Ich hasse mich dafür, dass ich ihn immer wieder aufs Neue verletze.


   Jedes Mal, wenn ich nach so einem Vorfall wie heute in seinen Augen den traurigen Funken des Vorwurfs sehe, diese verzweifelte Frage nach Erklärung, die er nicht versteht, will ich mich selbst ohrfeigen. Ich merke, dass er in solchen Augenblicken daran zweifelt, ob ich es mit ihm wirklich ernst meine und obwohl er seine Zweifel mit dem festen Glauben an mich überwindet, fragt er sich selbst, was er falsch macht, wenn er immer wieder mit dem Anschein konfrontiert wird, ich würde sein Vertrauen brechen.. oder ihm von meinem nicht genug schenken. Seine großen blauen Augen.. und der verwirrte, verletzte Blick, der schon beinahe weint von dem Kummer, den ich ihm bereite, brechen mir das Herz.


    Und ich hasse mich auch dafür, dass ich nicht in der Lage bin, es beim nächsten Mal anders zu machen.

 

    Als er in der Tür stand und mich schockiert anstarrte, während er Ayakas giftigen Worten zuhörte, fühlte ich mich so schlecht.. und so klein wie ein Kind, das von seinem Lieblingslehrer beim Schummeln erwischt wurde. Er wollte wie immer eine Erklärung und ich konnte sie ihm nicht geben. Ich kann es ihm nicht einmal verübeln, dass er mich schlug..


     Ich bin ein verheirateter Mann. Und ich habe einen Sohn.


    Es sind nur zwei Sätze.. Zwei einfache, kurze Sätze, die ich ihm schon längst sagen wollte.. und gleichzeitig wollte ich diese, für ihn unangenehme Wahrheit, für immer vor ihm verstecken. Zwei kurze Sätze, die im Anschluss ein langes, klärendes Gespräch brauchten.. ein Gespräch, vor dem ich mich fürchtete. Noch nie habe ich mich vor etwas so sehr gefürchtet.. nicht einmal mein Vater konnte mir solche Angst einjagen.


     "Kou, was sagst du dazu?"
    Ayaka trat mich unter dem Tisch, und ich kam wieder zu mir. Wir waren gerade beim Hauptgericht, saßen in einem sehr teuren Restaurant, dessen Namen ich mir nicht gemerkt hatte. Wir speisten mit Ayakas Eltern; es war eins von diesen "Wir sind gerade in der Stadt und wollen mit euch essen"-Pflichttreffen, die ich nicht ignorieren durfte. Ich wollte nicht hin.. und nach der Auseinandersetzung mit Tedd vorhin schon gar nicht. Ich wollte ihn nicht allein nach Hause gehen lassen. Ich wollte nicht, dass er in seiner Verzweiflung und seiner Unwissenheit zu falschen Schlüssen kam und sich weger meiner Feigheit quälte.. Aber ich selbst hatte um das Treffen mit den Eltern meiner Frau gebeten. Besser gesagt, ich bat sie darum, es auf heute zu verlegen, denn sie hatten längst eine Dinner-Reservierung für übermorgen vorgenommen.
    Übermorgen war Tedds Geburtstag.

 

   Ayakas Eltern saßen uns gegenüber und stellten uns wie immer völlig irrelevante Fragen hinsichtlich unserer Beziehung, unserer Ehe. Ich döste bei Treffen dieser Art meist dahin, weil ich es leid war, diese Leute anlügen zu müssen und so zu tun, als wäre meine Ehe mit Ayaka (dieser große, lächerliche Witz von einer Ehe) das Beste, das mir je passiert war. Ayaka übernahm die Antworten auf fast alle Fragen.. es waren immer die gleichen Fragen und erforderten daher die gleichen Antworten.
     "Ja", sagte ich, ohne zu wissen, was Sache war und erntete einen bösen Blick von ihrem Vater. (Irgendwie schaffte ich es nicht, dass mich je ein Vater mochte, ob nun meiner, oder sonst einer..) Ich betete, dass der Abend so schnell wie möglich vorbei war.
     Ayaka trat mich erneut. "Wie: ja? Bist du damit tatsächlich einverstanden?"
    Mein leerer Blick bewegte sie dazu, für mich den Inhalt des Gesprächs, bei dem ich geistig abwesend war, zu wiederholen. "Mutter und Vater wollen, dass wir übermorgen mit ihnen für 4 oder 5 Tage nach Japan fliegen. Ein neues Modell wird am Wochenende vorgestellt und Vater möchte, dass wir dabei sind!.. Es tut mir leid, Kou hat derzeit wahnsinnig viel zu tun", sagte sie als Entschuldigung zu ihren Eltern.


    Ich richtete mich auf und runzelte die Stirn. "Ich kann nicht." Ayakas Familie war in der Automobilbranche tätig. Nicht nur das. Ayakas Vater war in Japan in dieser Branche genau so ein hohes Tier wie mein Vater im europäischen Medien-Business. Eine Einladung von ihm war sozusagen ein Befehl..
   Ihr Vater schaute mich grimmig an. "Ich habe euch nie um so etwas gebeten, ich respektiere euer Privatleben.. aber diesmal würde ich euch gern dabei haben. Es handelt sich um ein Familienmodell, das wir so schnell wie möglich auch nach Europa bringen wollen und -"
   "Und wir sollen es promoten?" Ich kämpfte mit meinem Fisch, der extrem trocken schmeckte. Vermutlich, weil die Geschmacksnerven das Letzte waren, was mich heute interessierte. "Ich sagte, ich kann nicht." Den Satz schien ich in letzter Zeit viel zu oft zu gebrauchen. So ist es aber nun mal, wenn man zwischen zwei Fronten steht. Ayaka schwieg.
    "Es ist ja wohl nicht zu viel verlangt", meinte Ayakas Mutter. "Es ist nur für ein paar Tage. Kannst du uns diesen Gefallen nicht tun? Wir sehen uns doch kaum!"
     Ich ließ das Besteck auf den Teller fallen und das laute Geräusch bewirkte, dass sich das halbe Restaurant zu unserem Tisch drehte. Zum Glück konnte uns keiner verstehen, da wir uns auf Japanisch unterhielten. (Wir waren nun einmal alle vier Japaner.) "Ich habe euch gebeten, dieses Essen auf heute zu verlegen, weil übermorgen ein wichtiger Tag für mich ist. Ich dachte, ich hätte mich klar und deutlich ausgedrückt." Eigentlich hätte ich es wissen müssen. Meine Interessen waren im Kreis dieser Familie ungefähr genauso wichtig, wie das Wetter von gestern. Wenn ich nach etwas gefragt wurde, erwartete man keine eigenständige Meinung von mir, sondern ein Bejahen; ich sollte mich fügen, zu jeder Zeit und zu jedem Thema, egal ob es mir passte, oder nicht. Seit elf Jahren dieselbe Leier.

   "Und wenn du einen Tag später nachkommen würdest?" fragte die Mutter etwas vorsichtiger und ich fühlte mich sofort schuldig, dass ich in einem solchen Ton zu ihr sprach. Sie war die einzige Frau in der Familie, die ich schätzte, weil sie mir einst in den schwierigen Zeiten - am Anfang meiner Ehe - sehr geholfen hatte. Ich hatte den Eindruck, sie würde mich verstehen und ich war mir sogar sicher, dass sie hinter meine Beziehung mit Ayaka blicken konnte.
     "Nein, das.. geht auch nicht", sagte ich und verfluchte Ayaka, dass sie mir nicht zur Hilfe kam. Fest entschlossen, mich nicht überreden zu lassen, sagte ich für den Rest des Abends kein Wort mehr. Tedd war jetzt meine Priorität.. und ich musste es ihm endlich zeigen.


     Als das Abendessen vorbei war, eilte ich nach Hause, zu Tedd. Das Gesicht von Ayakas Vater, das mir bei unserem Abschied deutlich zu verstehen gab, dass er mir meine Abwesenheit bei der Projektvorstellung in Japan nie verzeihen würde, verblasste allmählich. Es war mir auch herzlich egal, was er von mir dachte. Elf Jahre lang hatte er sich nicht für mich interessiert.. Wieso er jetzt damit anfangen wollte, war mir ein Rätsel. Seine Frau benahm sich wie immer - sie war lieb, höflich und scherzte herum, um uns alle zu unterhalten. Aber Ayakas seltsames Schweigen verursachte mir Kopfzerbrechen. Wir hatten eine Abmachung. ICH hielt meinen Teil immer ein.. und ausgerechnet heute, wo ich es am dringendsten gebraucht hätte, ignorierte sie sie. Die Begegnung mit Tedd ließ sie offenbar doch nicht so kalt, wie sie im Wagen behauptete. Ich hatte ein äußerst schlechtes Gefühl dabei.. und vergaß deswegen beinahe, meinen Ehering abzunehmen, bevor ich Tedds Penthouse betrat.
     Tedd war nicht daheim. Hätte ich mir auch denken können. Ich fütterte schnell T.J., der fröhlich zwischen meinen Beinen herumlief und kraulte ihn, während er hastig sein Futter verschlang. Ich beobachtete ihn noch eine Weile, wissend, dass ich keine Ahnung hatte, wie ich Tedd erklären sollte, dass ich ihm meine Ehe.. und alles was dazu gehörte, die ganze Zeit verschwiegen hatte, ohne ihn wieder zu verletzen.


     Ich wollte ihn langsam darauf vorbereiten.. und tat mit T.J., der am wenigsten Probleme machte, den ersten Schritt. Aber Tedd lehnte ihn vom ersten Moment ab.. und konnte sich auch sonst wenig für ihn begeistern. Er ignorierte ihn die meiste Zeit und da T.J. alles von seinem Umfeld lernte, ignorierte er ihn zurück. Es schmerzte mich, dass sie miteinander nicht auskommen konnten.. und es graute mich davor, was Tedd tun würde, wenn er erst Billy gegenüber stünde. Ich wollte Billy so lange wie nur möglich vor Tedd verstecken.. weil ich für eine Konfrontation von solcher Art noch nicht bereit war.. und Tedd auch nicht, weil er keine Ahnung hatte, was ihn dabei erwartete.
   Tedds Handy war ausgeschaltet. Ich wollte ihm keine Nachrichten auf der Mailbox hinterlassen und ich schrieb auch keine einzige SMS. Was er jetzt brauchte, war Zeit zum Nachdenken und bei etwas Glück würde er mich und meine Entscheidung, mein Geheimnis vor ihm verborgen zu halten, verstehen. (Schließlich war er in Sachen Geheimnistuerei auch kein Anfänger.) Ich selbst hatte auch kein Bedürfnis, mit jemandem zu reden.. aber meine Finger wählten nach ein paar Minuten wie von selbst die Nummer von Norios Handy.


     "Er will nisch mitdia schpreschee!" erklang auf der anderen Seite. Ich erstarrte für ein paar Sekunden zu Stein. "Hörst du, du fedda.. hässlischa..*hicks* du.. du.. Vater!" Tedd spuckte das letzte Wort aus, als wäre es die schlimmste Beleidigung auf Gottes Erden. (Und genau so habe ich mich dabei gefühlt - als hätte er mich damit aufs tiefste beleidigt.)
    Meine Gedanken wanderten aber sofort in eine andere Richtung. "Tedd, wieso.. was machst du bei Norio?" Die Frage war überflüssig, ich wusste genau, wieso er dort war. Seine Handlungen waren so vorhersehbar.. aber genau das machte ihn so liebenswürdig.. zumindest für mich.. Wobei ich mir fast sicher war, dass Norio in diesem Moment alles andere als begeistert war, ihn bei sich zu haben.
    Tatsächlich, ich hörte, wie mein Bruder versuchte, Tedd das Handy aus der Hand zu reißen. "Tedd, gib das her!! Neiin! Isch werf das jetzt ins Kloo!*hicks* Tedd!!!! Keiner will mit dir reden, hörst du???" brüllte er mich dazwischen an.

 

    Er legte auf. Ich hatte es verdient, dass er auflegte.
    Ich hörte einige Sekunden lang dem stumpfen Ton zu, der im Handy erklang. Um mich herum war es still, T.J. lag mit vollem Bauch neben meinem Fuß, und von der Straße her konnte man nur sehr schwache Geräusche aus der Ferne wahrnehmen. Ich weiß nicht wieso, aber plötzlich kam mir der Gedanke, wenn ich mein Leben mit Musik beschreiben würde, wäre es genau dieser eine eintönige Klang in einem unendlichen Meer von Stille. Genau so fühlte ich mich immer.. wie dieser Ton, der niemandem gefiel, den jeder wegklickte, sobald er ertönte.. Ein Ton ohne Höhen oder Tiefen.. schlicht und einfach dahingleitend.. auf der Suche nach Nichts und wieder Nichts. Ohne Tedd war ich nichts anderes.

 

   Tedd, der sieben Oktaven in mein Leben brachte und mit meinem einzigen uninteressanten Ton ein Lied der Liebe für die Ewigkeit schrieb.

 

    Er schrieb daran ununterbrochen. Ich war derjenige, der immer wieder Pausen einsetzte.. Refrains einfügte, etliche Passagen wiederholen ließ und Noten radierte, so dass er nur schwer neue Töne einsetzen konnte. Aber er setzte geduldig eine Brücke nach der anderen über den radierten Stellen ein und beförderte das Lied in neue, ungeahnte Höhen.. Er sah die tiefen Töne nicht, die mein bisheriges Leben ausmachten, er konnte sie nicht hören.. und doch war mir klar, dass ich ihm diese Töne vorspielen musste, wenn ich nicht wollte, dass er seinen Stift zur Seite legt und seine Arbeit an dem Lied abbricht. Ich musste es tun.. selbst wenn ich ihm dafür die Kopfhörer aufsetzen müsste.


     Kaum habe ich die Auflege-Taste gedrückt, klingelte das Handy.
     "Isch sagte *hicks* du sollst uns nischt anrufen, haste das kabbieert? *hicks* "
     Er legte wieder auf, ohne meine Antwort abzuwarten. Ich drückte wieder die Auflege-Taste, um das Handy empfangsbereit zu machen.    

    "Ah, du glaubst wohl du bis' was ganz besonderes, wenn du disch nisch meldes', wa?", meldete er sich keine zwei Sekunden später. "Guuuuuuuuut (ich habe noch nie so viele "Auf-" und "Ab"s in einem einzigen Wort gehört), wie du wills'! *hicks* Isch brauch disch nich'! Isch werde mit Norio vöögeeeeln, naaa wie gefällt dir daaas? Das haste jetzt davon!! Geh doch su deiner Frau, du blöder Heddero!!!"
     Das Handy blieb erneut stumm, doch bevor ich auch nur anfangen könnte, mir ernsthaft Sorgen über sein Vorhaben zu machen, rief er schon wieder an. "Wir sind schon debeei.. du.. Pappi! Willste uns zuguckeen?" Ich wollte diesmal etwas sagen, aber da hörte ich, wie Norio sich endlich das Handy erkämpfte. "Es ist wohl besser, wenn du ihn abholst", sagte er und in seiner Stimme hörte ich so etwas wie eine versteckte, verzweifelte Bitte, ich solle mich bloß beeilen.


    "Ich weiß nicht", meinte ich und konnte nicht glauben, dass ich das gesagt hatte. "Vielleicht wäre es doch besser, ihn heute Nacht bei dir zu lassen."
    Norios Stimme klang sauer. "Ich bin nicht du, Kou, merk dir das! Wenn du nicht binnen zehn Minuten hier bist, werde ich ihn nehmen! Glaube mir, ich bin so weit, dass es mir egal ist, ob er betrunken ist, oder nicht. Wenn er sich morgen an nichts erinnert, umso besser!" Ich hörte noch Tedds "Komm bloß nich' her, Pappi! Wehe, du kommst nich'!" bevor Norio auflegte.
     Ich saß eine Weile da und rührte mich nicht. Ich hatte doch kein Recht, Tedd von etwas abzuhalten, was er selbst tun wollte.. Nach all dem Übel, das auf meinem Mist gewachsen war, hatte ich einfach kein Recht darauf. Es wäre nicht das erste Mal, dass er sich in Norios Arme geflüchtet hätte.. wegen mir.. Und es wäre auch nicht das erste Mal, dass ein Mensch, mit dem ich zusammen war, mich mit meinem Bruder betrogen hätte. Das war schon fast wie eine sich fest wiederholende Tatsache.. wie eine eiserne Regel, auf die ich vorbereitet sein müsste..
     Ich schloss die Augen und hoffte, dass die Zeit bis zum Morgengrauen möglichst schnell vorbei flog. Ich würde nicht fragen.. ich würde ihm keine Vorwürfe machen.. keinem von beiden.. Tedd liebte mich.. MICH und nicht Norio.. da gab es keinen Zweifel.. Ich konnte es mir nicht erlauben, daran zu zweifeln. Es wäre auch nicht richtig, Tedds Entscheidung, die immer gleich ausfiel, in Frage zu stellen. Tedd wollte mich.. nur mich.. für mich entschied er sich, wenn er vor die Wahl gestellt wurde.. immer und immer wieder. Selbst wenn er heute mit Norio schlafen würde, es wäre nicht aus Liebe.. er würde es am nächsten Tag bereuen.. und sich dafür vermutlich hassen.. so wie ich mich jetzt hasste..


     Ich sprang auf. Das Wenige, was ich für ihn tun konnte, war, es ihm nicht zu erlauben, dass er sich für so etwas hasste.. oder mich, weil ich am Ende nicht gekommen war, um ihn davor zu bewahren.
  So schnell wie an diesem Abend bin ich noch nie gefahren. Ich sprengte alle Geschwindigkeitsrekorde (und Verbote), als ich durch das friedliche nächtliche Stadtzentrum raste. Im Gebäude angekommen, in dem sich meine und Norios Wohnung befand, wartete ich nicht auf den Aufzug, sondern eilte wie der Wind die Treppen hoch, bis zum achten Stock, in dem Norio hauste.  
    Noch während ich vor seiner Tür nach Luft schnappte, hörte ich Tedd in der Wohnung weinen. Es war kein Schluchzen, bei dem man mit kurzen, zuckenden Atemzügen jammert; es war ein echtes Teddzilla-Geheule, so übertrieben und laut, wie nur er es konnte. Ich atmete erleichtert auf. Wenn Teddzilla brüllte, hatte garantiert keiner Lust auf Sex mit ihm.


     Ich klingelte.
    Ein sichtbar erschöpfter Norio öffnete mir die Tür. Er schien um mindestens fünf Jahre gealtert zu sein. Er warf mir einen bösen Blick zu, gemischt mit etwas Dankbarkeit und Erleichterung; dann warf er mir den kleinen flennenden Teddzilla in die Arme.

   Sobald dieser mein Jackett berührte, hörte er augenblicklich auf zu schreien. Er rollte sich zusammen, schniefte noch einige Male und mit den Worten "Ich hasse dich!" schlief er binnen Sekunden in meinen Armen ein.

 

   Ich tauschte mit Norio einen überraschten Blick und sah ihm an, dass er mich um diesen kurzen innigen Augenblick mit Tedd beneidete.. wohl noch mehr, als um all die Stunden, dich ich mit Tedd im Bett verbringen durfte.     

   "Du kannst es ihm sagen", sagte er, den Blick auf Tedd fixiert, und ich wusste ganz genau, was er meinte. "Was passiert ist, kann nun einmal nicht geändert werden.. Nur sag ihm endlich alles.. damit es ein für alle Mal geklärt wird! So etwas wie heute.. ich weiß nicht, ob ich mich noch einmal beherrschen könnte.

 

   Es schien so, als wäre heute wirklich niemand an einer Antwort oder Meinung von mir interessiert. Norio verschwand in seiner Wohnung, knallte die Tür hinter sich zu und ich konnte hören, wie er sich gegen sie lehnte und einen tiefen Seufzer ausstieß. Ich wusste, er hatte recht.. und doch wäre Alles.. absolut Alles einfach viel zu viel auf einmal für Tedd.


    Vorsichtig trug ich den Schatz der Schätze auf meiner Brust zum Ausgang. Draußen blies mir plötzlich der kalte Wind um die Ohren. Obwohl Tedd sich an mir festklammerte, schaffte ich es irgendwie, das Jackett zu öffnen und den kleinen schlafenden Drachen darin einzuhüllen. Da ich in diesem Zustand nicht fahren konnte und nicht riskieren wollte, in einem Taxi erkannt zu werden, trug ich ihn zu Fuß heim. Es hat ungefähr eine Stunde gedauert, aber ich genoss jede einzelne Minute unserer stillen Zweisamkeit. Ich hielt ihn ganz fest, um ihn vor der Kälte zu schützen, spürte seinen warmen regelmäßigen Atem an meinem Hals, sowie das absolute Vertrauen, mit dem er sich in meine Hände gegeben hatte. Ich war kein Bodybuilder und er war alles andere als ein Fliegengewicht und dennoch fühlte er sich in dieser Zeit so leicht an wie eine Feder.

 

    Als ich ihn daheim in sein großes Bett legte und er sich im Schlaf weigerte, mich los zu lassen, wusste ich, dass er mir wieder einmal verzeihen würde, egal, was für eine Erklärung er von mir bekommen würde.. Und plötzlich hatte ich keine Angst mehr, ihm die Wahrheit zu sagen. Etwas anderes kam sowieso nicht in Frage. Ich selbst war längst müde von dem ewigen inneren Kampf, den ich gegen meine Überzeugung und meine Angst vor der Einsamkeit führte.
    Ich legte mich zu ihm und er umarmte mich fest. Er sah nicht mehr wie ein Teddzilla aus. Ich hatte wieder meinen Tedd bei mir, der mich in etwa einer Stunde an den Bettrand abschieben würde, damit er sich schlafend in aller Ruhe umdrehen kann. Dann wird er mir die Bettdecke klauen und sich darin ganz einhüllen und während ich aufstehe, um mir aus dem Schrank die zweite Decke zu holen, die ich jeden Morgen wieder wegräume, bevor er aufwacht, wird er bereits meine Abwesenheit im Bett bemerken und nach mir herumtasten.. und nicht aufhören, bevor er mich wieder berühren kann. Dann findet er endlich eine für ihn geeignete Pose für die Nacht und wird so lange unbewusst knurren, bis er meinen Körper und meine Arme spürt, die ich um ihn legen werde, um ihm dadurch ein Gefühl von Schutz und Sicherheit zu geben. Ich liebe ihn. Ich liebe jede seiner Launen und selbst im Schlaf möchte ich an all seinen Träumen teil haben.

 

    Ich wollte ihn für alle Ewigkeit so fest halten. Am liebsten würde ich uns beide hinter Schloss und Riegel setzen, damit uns nie wieder jemand stören könnte.. damit sich keiner je wieder zwischen uns stellen kann. Aber ich könnte genauso gut darauf warten, dass die Sonne für immer verschollen bliebe oder alle Uhren auf der Welt stehen bleiben würden. Ich sollte wirklich damit anfangen, Wünsche zu äußern, die auch machbar sind.
     T.J. schlich sich zu uns ins Schlafzimmer und legte sich zu meinen Füßen.

 

 

    So sehr ich auch versuchte, am nächsten Morgen bei Tedd zu bleiben, die Arbeit und die Vorbereitungen für Tedds Überraschungsfeier, die Julian für ihn einen Tag später direkt in unserer Kanzlei organisieren wollte, trieben mich schon ganz früh aus dem Haus. Er schlief noch, als ich ging (so wie ich ihn kannte, würde er vor Mittag nicht aufwachen), also legte ich ihm eine Aspirin-Tablette auf den Tisch und stellte ihm Müsli bereit. Am Morgen nach dem Kater (der ihn sicherlich erwartete) half die Milch ihm schließlich immer.


    Ungefähr hundertmal an diesem Tag hatte ich das Handy in der Hand, aber ich zwang mich dazu, es nicht zu benutzen, um ihn nicht zusätzlich zu reizen. Er rief auch nicht an, und das bedeutete, dass er immer noch sauer auf mich war.
    Julian störte mich alle fünf Minuten mit sinnvollen Fragen wie "Welche Farbe sollen die Luftballons haben?" oder "Matt oder glänzend?" sowie "Die Luftschlangen sind heute angekommen aber sie sind nicht rot sondern bordeaux, mit einem leichten Hauch von altrosa, wird man das merken, wenn ja, soll ich sie wieder zurück schicken aber wer weiß ob die richtigen bis morgen Nachmittag überhaupt eintreffen, soll ich lieber gleich losgehen und welche kaufen, wenn ja wo bekomme ich die und verkaufen die dort auch Partyhütchen?"

    Ich ging los und besorgte ihm passende Luftschlangen, sowie Partyhütchen und Konfettis, rief für ihn den Partyservice an, um mich zu vergewissern, dass man nichts von der langen Liste, die sie von Julian bekommen hatten, vergessen hatte (ich verbrachte ungefähr eine Stunde damit, alles auf der Liste abzuhaken und war am Ende fast genauso genervt wie der Typ am anderen Ende der Leitung), danach führte ich noch zig andere Anrufe und Gespräche bezüglich Licht, Musik und Schutz vor möglichen Terroranschlägen, ging wieder los und bestellte beim Konditor eine neue Geburtstagstorte, weil Julian zu dem Entschluss gekommen war, dass eine fünfstöckige Torte zu wenig war, um einem großen Star wie Tedd Jigsaw gerecht zu werden, dann musste ich nochmal hin, weil die bereits gelieferte Tedd-Jigsaw-Marzipanfigur, die später ganz oben auf der Torte thronen sollte, einen cremefarbenen statt dem bestellten weißen Anzug besaß ("Das wird man doch merken, Kousuki!!").. Ich rannte hin und her, bestellte, stornierte, erinnerte, ermahnte, prüfte, probierte, begutachtete und gab schließlich meinen Segen zu dem fertig geschmückten Konferenzraum, in dem die Feier stattfinden sollte (obwohl er mir am Anfang viel besser gefallen hatte); und das alles nur aus dem Grund, weil "ich Tedd und seine Vorlieben besser kannte als jeder andere" (das waren Julians Worte).


   Ehe ich mich versah, war es Abend und ich kehrte in meine Wohnung zurück, um zu duschen und Tedds Geschenk zu holen. Diesmal bin ich nicht dazu gekommen, ihm einen Kuchen zu backen, aber da ihn morgen ohnehin eine sechsstöckige Megatorte erwartete, hoffte ich, dass er es mir nicht allzu übel nehmen würde. Dennoch holte ich für ihn auf dem Heimweg noch schnell eine kleine Schokoladentorte (schnell = 45 Minuten erfolgloser Suche nach einer noch geöffneten Konditorei).
    Frisch geduscht und umgezogen sank ich erschöpft auf das Sofa in meinem Wohnzimmer. Nur fünf Minuten Ruhe! sagte ich mir. Nur fünf Minuten, in denen ich etwas Kraft schöpfen und nebenbei darüber nachdenken kann, wie ich ihm am besten alles erklären könnte.. Ich schloss die Augen, um mich nach diesem langen Tag zu entspannen..


     Als ich sie wieder öffnete, war es bereits nach Mitternacht.
     Eine SMS war soeben eingegangen.
     "Ich hasse dich!!!"
     Fluchend sprang ich auf, schnappte mir den Kuchen und das Geschenk und eilte zu Tedd. Dass bei mir derzeit aber auch alles schief ging!!!


   "Tedd, mach die Tür auf!" bat ich ihn, nachdem ich bei ihm angekommen war und feststellte, dass er den sechsstelligen Nummerncode auf seinem Hightech-Schloss geändert hatte. Er antwortete mir nicht, aber ich hörte T.J. fröhlich bellen, als er meine Stimme erkannte. "Tedd!!"
   Ich probierte einige Nummernkombinationen aus.. sein Geburtsdatum, meins, Norios, Marks Todestag, das heutige Datum, der Tag, an dem er von dem angeblichen Mord an Norio freigesprochen wurde.. keines davon, nicht einmal "654321" (der alte Code) war korrekt. Müde rieb ich mir die Augen.

    "Du bist doch so schlau!" hörte ich ihn durch die Tür. "Was ist? Kannst du nicht mehr zaubern?"
     Seine Stimme klang zynisch aber ich bemerkte seinen Hinweis sofort und fragte mich, wieso ich ausgerechnet dieses Datum nicht ausprobiert hatte. 31-10-04 Der Tag unseres Kennenlernens.


     Ein leises Summen war zu hören, als die Tür aufging. Nun gab es kein Zurück mehr.

 

 

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Kommentare: 12
  • #1

    sophieadams (Dienstag, 15 November 2011 12:22)

    Sorry, dass wird jetzt etwas länger ;-)
    Ich finde es ja sooo schön, dass es diese Fortsetzung gibt. Danke erstmal generell dafür!!!
    Zum aktuellen Kapitel: Also mir gefällt es sehr gut! Auch wenn man sonst ja auch sehr gut Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Beiden bekommt, hat es mir persönlich aus dieser Perspektive sehr gut gefallen.
    Ayaka kann ich nicht leiden, aber da bin ich wohl nicht allein und ein bisschen verständlich ist es vielleicht auch, dass sie ein wenig fies zu Tedd ist, schätze mal, sie ist neidisch, dass Kou die große Liebe gefunden hat und sie nicht, oder sie ist doch ein bisschen in ihn verliebt und deswegen eifersüchtig. Ich bin sicher, wir werden es erfahren. Ach, das wird spannend *freu*.
    Außerdem hab ich mich gefreut, dass die Beiden, endlich, anfangen, sich ein bisschen "erwachsener" zu verhalten. Wird sicher noch den ein oder anderen Rückschlag geben, aber ich glaube, für Tedd war es schon sehr groß, Kou am Schluss doch reinzulassen und der hat ja jetzt zumindest mal vor, ihm die Wahrheit zu sagen. Ich freu mich auf die nächsten Teile! Du bist großartig! DANKE für diese schöne Geschichte

  • #2

    Andrea (Dienstag, 15 November 2011 12:41)

    Vielen Dank für deine unermüdliche Arbeit. Ich habe mich wahnsinnig gefreut , als ich gelesen habe das Killing Iago weiter geht. Ich kann es kaum bis zum nächsten Kapitel aushalten.

  • #3

    Gela (Dienstag, 15 November 2011 12:46)

    Hallo Liebes,

    "Ruf UNS nicht mehr an!" haha... das liest man doch gerne...hihi... na ja man wird ja wohl noch träumen dürfen...>:)>

    Teddy tut mir jetzt noch mehr leid...*knuddel*
    leider wird er Kou garantiert zu schnell vergeben...aber er soll endlich mal glücklich werden auch wenn er es anscheinend nur mit Kou kann... *seufz*
    Ein kleiner Blödmann allerdings, dass das nicht mit Norio werden kann...^^

    Norio ist einfach der Beste! *nick*
    Mir war sofort klar das er Teddy nichts erzählt hat, weil er wollte das Teddy ihn um seines Willen liebt... er hätte schließlich das Wissen gnadenlos ausnutzen können... obwohl ich mal denke das er Kou niemals so verraten würde... er war und ist eben der große Bruder von Kou, egal was auch alles passiert ist...was auch das zeigt, als er Kou warnt das er sich Teddy schnappt, wenn er ihn nicht gleich abholt... Norio ist eben der Beste *lach* *Norioknuddelt*

    Kou ist nicht nur ein A****h sondern auch ein Idiot! *pfrt*
    Warum? Schon alleine die Tatsache, dass er ein Kind bei seinen Eltern lässt nach allem was er selber in seiner Kindheit erleben musste. Auch wenn wie ich mal langsam vermute, es nicht mal wirklich sein eigenes Kind oder ein Retortenbaby ist????... *kopfschüttel*
    Ausserdem hätte er nachdem er aufgeflogen ist dieses Alibiessen sausen lassen sollen und sich endlich Teddy stellen und mit der Wahrheit rausrücken sollen...
    Kou ist nicht nur ein A***h, Idiot sondern auch noch ein riesen Feigling!!!
    Keine Ahnung aber iwie komm ich immer weniger mit ihn klar...

    Übrigens ist dir ICH-Form super gut gelungen... bei Teddys Überlegungen zur Liebe hatte ich echt Tränen in den Augen...*heul*

    *knuddeldich*
    LG
    Gela

    PS Ich liebe Julian! Einfach herrlich wie er so unschuldig Teddy verehrt...XD






  • #4

    Hiji (Dienstag, 15 November 2011 12:59)

    OMG!
    Ich bin regelrecht dankbar, dass es diese ICH Form nun gab~ Man hatte ja schon kleine Eindrücke von Teddy oder wie dieser wohl in der ICH Form einfach ist, aber bei Kou bin ich dankbar ... das macht ihn einfach noch viel verständnisvoller, weißt du?
    Ich mag seinen Teil wirklich gerne, wie er sich Vorwürfe macht, wie er leidet, wie er sich hasst ... *Kou tätschelt*
    Nein, also ich bin absolut begeistert! <333 So viel Gefühl noch mehr darin dadurch, auch eben Norios Part istsehr gelungen und man mekrt einfach auch, dass er Teddy liebt . 3. Selbst wenn er so hart dabei klingt, dass nächste Mal könnte er sich nicht beherrschen.
    Ich denke in seiner Wohnung war er dann nicht mehr so hart eben. Er ist auch ganz emotional ...
    Ach herje, aber wirklich ungaublich toll! Das hat mich richtig mitgerissen das ganze~ ; 3;
    Und nun bin ch gespannt eben wie es weiter geht, denn der Schluss ist göttlich mit dem Code nun~ <3
    GO KOU, DU SCHAFFST DAS! >.<
    Ich liebe die Beiden einfach so hart an . 3.

  • #5

    Schleifchen (Dienstag, 15 November 2011 17:54)

    OMG ich bin ja so dermaßen gespannt was es nun mit Billy auf sich hat!!! ich dachte ja zeitweise es wäre irgendwie ein krüppel (sry), oder es wäre Norios kind (xD, sry), aber- omg ich halts ned aus!!!
    _____________________________________________

    die Ich-erzählform ist super in diesem fall - man hat einen unglaublichen einblick in Kous & Tedds gefühle bekommen, das war sehr wichtig in dieser passage - Tedds beschreibung seiner Liebe zu Kou war einfach das allerschönste#

    und obwohl Kou so viel falsch gemacht hat hat er ja seine gründe, die sicher auch einleuchtend sein werden - die sache in Kous kindheit, dafür tut er mir leid und Norio ebenso... woah Tedd & Kou - die gehören einfach zusammen!!!

    und der schluss mit dem code war echt... bewegend, einfach toll!

    <3 Kou & Tedd <3

  • #6

    Schleifchen (Dienstag, 15 November 2011 17:56)

    #Nachtrag#

    Norio sieht so verdammt gut aus...:P

  • #7

    genis (Dienstag, 15 November 2011 22:14)

    oh mann Q.Q
    ich leide jetzt noch immer mit tedd
    ich war so gefesselt von dem kapitel und den gefühlen die du dadruch rübergebracht hast
    das ich zu chooro als er grade kuscheln wollte, nein KOU gesagt habe und beiseite schob q.q
    jetzt nenn ich chooro schon kou X,D
    mir gefällt die art wie du das kapitel geschrieben hast super mag gut

    und JA Tedd tut mir leid.. aber auch der elfjährige kou q.q
    *schnüf*

    aber irgendwie.. ja sogar norio tut mir leid.. das er sich teddy geheule anhören muss
    er brauch dringend eine neue liebe, damit ihn das mit tedd nicht so mitnimmt^^ (also Imperator..schnapp dir ben)

    und ansonsten.. wie immer hab dich lieeeeeeeeeeeeeeeb
    und gib gut auf dich acht liebes
    *knuddel*

  • #8

    Lizerce (Mittwoch, 16 November 2011 21:29)

    Jetzt fühle ich doch Mitleid für Kou *schnief*
    Was du nicht alles aus dieser Geschichte machen kannst,
    ich liebe KI einfach zu sehr!
    Froh bin ich auch darüber, dass es eine Fortsetzung gibt.

    Um ehrlich zu sein, musst du dich nicht schämen die "Termine" nicht einhalten zu können,
    diese letzten zwei Part sind irgendwie länger als normalerweise oder? (Kommt mir jedenfalls so vor)
    Aber: "Besser zu spät als nie"

    gambateeeee!!!

  • #9

    Sanbantai-Taicho (Donnerstag, 17 November 2011 01:23)

    Etooo.....
    was soll man jetzt großartig sagen, irgendwie bin ich wirklich sprachlos....
    Na ich fang einfach von vorne an das wäre glaub ich gut xD
    Mal ehrlich ich hab mich rießig gefreut als ich gesehen habe, das du hochgeladen hattest wirklich.
    Am Anfang hab ich mich auch ein wenig schwer getan mich in die Ich-Form reinzulesen weil man es von dir eigentlich so net wirklich gewohnt ist, aber nach einigen Sätzen ging das ganz gut. War auch sehr intressant das von dir so zu lesen.
    Na aber mal ehrlich ich hätte Kou nicht so einfach davon kommen lassen, moooo ich hätte ihn glaub ich windel weich geprügelt.
    *dummer Kou*

    Wobei ich auch nach vollziehen kann, was sich Kou dabei dachte zumindest es nicht Teddy zu erzählen. Aber nur in gewissen Maße kann ich es anch voll ziehen.
    Eto....
    Was noch, ähm...
    achja genau Norio (hi hi) war doch klar das er zu ihm geht, auch wenn mir der große Imperator da total leid getan hat. Muss schwer sein sich bei Teddylein zurück zu halten. xP
    Und dann auch noch die Geschichte mit dem kleinen fast erfrorenen Kou und dem großen Bruder Norio. Meine Güte ich hab so mitgelitten wirklich.
    Ehhh...
    Na ich weiß nicht so recht was ich noch sagen soll, sumimasen, aber ich bin schon so aufgeregt und gespannt wie es weiter geht, das is nicht zu fassen.^^


    Dann mit guten wünschen ^^ und viele liebe grüße verabschiede ich mich xP

  • #10

    sarah (Donnerstag, 17 November 2011 15:33)

    Das Kapitel ist fantastisch. Ich liebe es. Gute Neuigkeiten für Kou ich hasse ihn nicht mehr, sondern empfinde eigentlich nur Mitleid mit ihm.

  • #11

    Satomi Ozawa (Samstag, 19 November 2011 19:24)

    Teddzilla *____*

    die story ist der Hammer *^*
    ich will auch so geil zeichnen und schreiben können wie du...*neidischist*

  • #12

    Ricchan (Sonntag, 20 November 2011 14:02)

    Also, dass Ayaka so eine tolle Frau ist, mag ich - sie ist echt toll ^///^ Hoffe sie kommt noch öfter vor!
    Kou ist zwar auch zu bedauern...aber ich halte ihn immer noch für einen A**** xD
    "Aus Solidaritätsgründen bekam Norio auch eine gescheuert." Der beste Satz aller Zeiten! Made my day ^_________^

    Freu mich schon weiter zu lesen ;3
    (Ja...hab mich wieder beruhigt! Ist ja richtig viel schon erklärt worden in dem Chap. Und das Kou verheiratet ist...damit muss ich mich einfach abfinden v.v;;;)

    Hab dich lieb <3333


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